„Die Frau hatte ihn für den Moment überrumpelt. Sechshundert Euro, das war ja mal ein ordentlicher Betrag, natürlich nicht geschenkt, nur geborgt. Erst jetzt schaute er sich die Frau genauer an. Wer war so dreist, sich auf der Straße sechshundert Euro borgen zu wollen, um sie dann garantiert nicht zurückzuzahlen? Aber das war es nicht, was ihn beschäftigte. Wer hatte die Zuversicht, ja, wer hatte die Naivität, so etwas überhaupt zu versuchen? Die Sache begann ihn zu interessieren.“ Als der Physiker Adam Zeiger bei einer Arbeitsreise auf eine merkwürdige Bettlerin trifft, die ihn um eine ungewöhnlich hohe Summe bittet, beginnt für ihn ein aberwitziges Abenteuer. Eigentlich wollte er in Kürze seine Weltformel vorstellen und damit die Physik revolutionieren. Plötzlich findet er sich allerdings in einem Komplott wieder, in das sowohl die Ukraine als auch Russland und China verstrickt sind. Dabei steht nichts weniger auf dem Spiel als das Schicksal der gesamten Welt. Volker Herzberg gelingt mit seinem Debüt ein wahrlich einzigartiger Spionagethriller, der mit viel Witz und Spannung aufwartet. Nicht nur greift er in „Der Apfel der Erkenntnis“ aktuelle weltpolitische Entwicklungen auf, sondern gibt auch einen faszinierenden Einblick in die Welt der Physik und mögliche Technologien der Zukunft.
Volker Herzberg ist 1965 in Berlin geboren und später studierte er Gerätetechnik an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. 1992 ging er dann als Diplomingenieur in die Verlagsbranche, um technische Publikationen mit auf den Weg zu bringen. Als Redakteur, Produktmanager und Lektor war er stets darauf aus, zusammen mit Autoren und Herausgebern nützliche und verständliche Fachliteratur in die Welt zu setzen. Zwangsläufig führte die Arbeit bei Volker Herzberg zu dem Wunsch, auch etwas Eigenes zu veröffentlichen. Das Werk sollte allerdings unterhaltsamer, abenteuerlicher und fantastischer sein. Sein Sohn Anton gab ihm schließlich den entscheidenden Impuls, damit anzufangen und, noch wichtiger, am Ball zu bleiben. Das Ergebnis: Sein Debütroman „Der Apfel der Erkenntnis“. Als Entschädigung für seine langen geistigen Abwesenheiten während des Schreibens durfte Herzbergs Frau, die aus der Ukraine stammt, das Manuskript als Zweite lesen.