Jeff, ein eigentlich gutmütiger 26-jähriger Mann, steckt in einer schwierigen Lebenssituation: aus zerrütteten familiären Verhältnissen stammend, arbeitslos und mit wenig Perspektiven. Sein einziger Freund macht ihn mit der Politik Trumps bekannt, der sich bereits auf seiner Wahlkampftour befindet. Die Prahlerei Trumps sagt ihm zunächst ebenso zu wie dessen Wut auf die Institutionen und dessen Hass auf seine Gegner. Mehr und mehr erkennt Jeff jedoch den ungestillten Machthunger Trumps und dessen verhängnisvolle Pläne zum Umbau des Staates mit seinen möglichen Folgen. So sucht er nach Wegen, Trumps Wahl zum Präsidenten zu verhindern … Schwungvoll, mit viel Fantasie, aber stets auf Fakten basierend, wird die Geschichte des US-Wahlkampfs 2024 in tagebuchartigen Briefen an einen entfernten Freund realsatirisch dargestellt. Der Autor hat die Abfassung seines Manuskripts bereits kurz nach Abschluss der Wahlen beendet und konnte in seinen prophetischen Schilderungen zahlreiche spätere Entwicklungen vorwegnehmen. Das Buch ist weit mehr als Unterhaltung und zeitgeschichtliches Dokument. Es soll in erster Linie eine Mahnung sein für die große Gefahr der Demontage des Staates, der Demokratie und der Freiheit weltweit.
Ruedi Bollag, geboren 1950 in Zürich, wuchs als zweitjüngstes von fünf Kindern „wohlbehütet“ auf. Nach dem Abitur und dem Studium der Jurisprudenz arbeitete er dreißig Jahre als Anwalt in der Ostschweiz. Er ist glücklich verheiratet und ist Vater von vier Kindern. Seit seiner Frühpensionierung 2010 leistete er bis 2016 Freiwilligenarbeit bei der NGO „Public Eye“, die sich mit globalen Gerechtigkeitsthemen beschäftigt. Seine Lieblingstätigkeiten sind Saxophon spielen, sich in der Natur aufhalten, Kultur und Kunst genießen sowie lesen. Über sein gesamtes Leben hinweg hat den Autor eine stetige Liebe zu mündlichem und schriftlichem Ausdruck begleitet. Mit „Am Anfang war das Ohr“ legt er seinen ersten belletristischen Text vor, der weit mehr als Unterhaltung und zeitgeschichtliches Dokument sein will. Das Buch ist in erster Linie Mahnung angesichts drohender Demontage des Staates, der Demokratie und der Freiheit – weltweit.